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Spuren.Suche (in) der Romania

Beiträge zum XXVIII. Forum Junge Romanistik in Graz (18. bis 21. April 2012)

Series:

Edited By Luca Melchior, Albert Göschl, Rita Rieger and Michaela Fischer

Die seit Jahrzehnten renommierte Reihe zum romanistischen Nachwuchskolloquium Forum Junge Romanistik sammelt auch in ihrem 28. Band wieder die aktuellen Themen junger romanistischer Nachwuchsforschung. In ihrer Gesamtheit konstruieren die Beiträge ein offenes Bild zum zentralen Leitkonzept der Spur. Spurensuche als geisteswissenschaftliche Methode sowie die Implikationen zeitlicher und räumlicher Dimensionen bis hin zur emotiven Komponente des Spurenkonzeptes ordnen die vielschichtigen Forschungsergebnisse zu einem aufschlussreichen Kompendium neuester Forschungsliteratur. Die Diversität der Tagungsakten lässt ein Panorama der romanistischen Disziplinen (Literatur-, Kultur-, Sprachwissenschaft und Fachdidaktik) entstehen.
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Realidades desiguales – Zu Form und Funktion der Leyendas de Guatemala von Miguel Ángel Asturias: Jan Halmazòa

Extract

Jan HALMAZŇA (Universität Tübingen)

Abstract

Las Leyendas de Guatemala de 1930 representan una colección de textos literarios cuyas fuentes textuales se caracterizan por un alto grado de heterogeneidad. Descubrir las huellas intertextuales más importantes no sólo revela cuántos elementos culturales de origen diferente Asturias incorpora en las Leyendas; la manera de organizarlos deja ver también desde qué postura lo hace y a quiénes dirige el mensaje en primera instancia. La propuesta que aquí se hace es que tanto la composición como la intención de las Leyendas de Guatemala se caracterizan por una postura vanguardista que a través de la confrontación radical entre los motivos de origen colonial y los motivos de influencia indígena posibilita una nueva percepción de la realidad guatemalteca.

Die Texte, die Miguel Ángel Asturias im Jahr 1930 unter dem Titel Leyendas de Guatemala veröffentlicht, sind an stilistischer und motivischer Heterogenität kaum zu überbieten. Im Folgenden soll der Versuch gemacht werden, von der Form der Leyendas auf die Funktion zu schließen, die Asturias ihnen zu dem Zeitpunkt ihres Erscheinens zugedacht haben könnte. Dafür müssen in einem ersten Schritt die wichtigsten Prätexte benannt werden, aus denen Asturias sein künstlerisches Material gewinnt. Auf diese Prätexte verweisen intertextuelle Spuren, die es aufzudecken gilt, um die außergewöhnliche Ästhetik der Leyendas zu beschreiben. Von dieser Basis aus lässt sich in...

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