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Von der freien zur integrierten Erwachsenenbildung

Zugänge zur Geschichte der Erwachsenenbildung in Österreich- Ein Studienbuch

Wilhelm Filla

Dieses Werk wurde mit den Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2015 ausgezeichnet.

Dieses Studienbuch zur Geschichte der Erwachsenenbildung in Österreich ist das erste seiner Art. Es eröffnet Zugänge zu den Anfängen und zur Entwicklung dauerhaft institutionalisierter Erwachsenenbildung bis in die unmittelbare Gegenwart, unter Bezugnahme auf internationale Entwicklungen. Unter dem Titel Von der freien zur integrierten Erwachsenenbildung wird die komplexe Entwicklungsgeschichte, chronologisch-periodisch strukturiert, zusammengefasst, reflektiert und zur Diskussion gestellt. Offene Fragen und weiße Flecken in der Erwachsenenbildungsgeschichte werden angesprochen und zahlreiche forschungsmethodische Hinweise gegeben. Bild- und Dokumentenmaterial dient der Veranschaulichung.
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7. Erwachsenenbildungshistorie als Subdisziplin der Erwachsenenbildungswissenschaft

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Die Darstellung und Erforschung der Entwicklung der Erwachsenenbildung hat in Österreich eine lange Tradition. Sie reicht bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück. Josef Luitpold Stern hat seine Dissertation über das Wiener Volksbildungswesen 1910 veröffentlicht und Hertha Siemering hat einen Vergleich der Arbeiterbildung in Berlin und Wien 1911 vorgenommen. Sogar während des Zweiten Weltkrieges entstand eine historische Dissertation zur Volksbildung.

In den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg sind eine Reihe von historischen Arbeiten zur Erwachsenenbildung veröffentlicht worden. Den Beginn machte bereits 1948 eine kleinere Studie, die in einer Publikation zum Hundert-Jahr-Jubiläum des Unterrichtsministeriums erschien, in der auf Volksbildung nicht vergessen wurde.1

Jubiläumsschriften mit historischen Aspekten zur Volksbildung sind bereits in der Zwischenkriegszeit erschienen und nach dem Zweiten Weltkrieg von immer mehr Einrichtungen der Erwachsenenbildung herausgebracht worden. Bei allen Unterschieden in der Qualität ist diesen frühen Arbeiten eines gemeinsam: Sie bieten samt und sonders viel Material für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte der Erwachsenenbildung. So gesehen, sind sie unverzichtbar.

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