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Werdegang

Varianten der Aus- und Weiterbildung von Autor/innen

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Marlen Schachinger

Werdegang geht der Frage nach, inwiefern sich die berufliche Etablierung von Literat/innen im Laufe der vergangenen einhundert Jahre verändert hat. Durch Schreibstudiengänge an verschiedenen Instituten im deutschsprachigen Raum wurde der autodidaktische Weg auch hierzulande in Frage gestellt. Ist er nach wie vor dennoch nicht nur denkbar, sondern realistisch und wie sah bzw. sieht er aus? Wie gestaltet sich die Lehre an verschiedenen Instituten, die Schreibstudien- oder Lehrgänge anbieten, und wie veränderte sie sich? Prägte die Etablierung von Schreibstudiengängen die literarische Szene im deutschsprachigen Raum mit oder sind andere Mechanismen – wie z.B. das Aufkommen des E-Books – relevantere Entwicklungen? Auf Basis zahlreicher Interviews und Fragebögen wurde versucht, in einem Feld, in dem es bislang keine vergleichende Analyse gab, Material zu generieren, um Fragestellungen in diesem Bereich der Literaturwissenschaft zu ermöglichen. Die Ausgangsthese, die Frage nach einer Analogie der Lernprozesse von Autodidakt/innen und Studierenden, konnte weitestgehend bestätigt werden. Hinsichtlich der Etablierung von Netzwerken sowie der Bekanntheit im literarischen Feld differieren jedoch Effizienz und Möglichkeiten.
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3.3.6. Der Autor, die Autorin als Lehrende

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„When we teach literature, the teacher may be a model or an example–but the work taught is far more important than the teacher.“

(Donald Hall. In: Master Class. Lessons from Leading Writers. Hg.in: Bunge, Nancy. Iowa City: University of Iowa Press 2005. S. 28.)

Oakley Hall, der seinen M.F.A. an der »University of Iowa« machte und sich danach als Romanautor etablierte, sagt über das Schreiben: „Do I know it all? Not a bit. Still learning.“1458 Hinzugefügt zu diesem kurzen Einblick in die innere Haltung eines Dozenten sei ein kurzer Einblick in seine Lehrbiografie: „He was for twenty-two years director of the programs in writing at the [›]University of California[‹] at Irvine, and for thirty years general director of a summer writers conference, the [›]Squaw Valley Community of Writers[‹].“1459

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