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Die Romane Thomas Glavinics

Literaturwissenschaftliche und deutschdidaktische Perspektiven

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Jan Standke

Seit Erscheinen der Erfolgsromane Der Kameramörder (2001) und Die Arbeit der Nacht (2006) gehört Thomas Glavinic zu den wichtigen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In seinen Romanen erzählt er auf immer wieder neue Weise von Welten und Figuren, die dem Leser gleichermaßen vertraut und bedrohlich fremd erscheinen. Die Beiträge des Bandes erschließen die facettenreiche und vielfach ausgezeichnete Prosa des Autors aus zwei sich ergänzenden Perspektiven: Im ersten Teil des Bandes sind literaturwissenschaftliche Einzelanalysen der Romane sowie Studien zu den poetologischen Texten versammelt. Der zweite Teil bietet literatur- und mediendidaktische Beiträge, die sowohl in theoretischer wie auch konkret methodischer Absicht nach der Bedeutung von Glavinics Werk für den Deutschunterricht fragen. Ein ausführliches Interview mit Thomas Glavinic leitet den Band ein.
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Ich bin ich, und ich bin nicht ich. Interview mit Thomas Glavinic

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Jan Standke: Lieber Thomas Glavinic, in Das größere Wunder – Ihrem aktuellen Roman – trifft der Leser auf Jonas. Auch in Die Arbeit der Nacht und Das Leben der Wünsche spielt eine Figur namens Jonas eine zentrale Rolle. Sie haben angedeutet, dass Sie sich Jonas im Rahmen einer Trilogie widmen möchten. Ist die große Erzählung um Jonas nun tatsächlich abgeschlossen? Was würden Sie noch erzählen wollen?

Thomas Glavinic: Ich war mir nie ganz sicher, dass drei Bücher reichen würden, mittlerweile bin ich mir sicher, dass ich noch einiges zu erzählen habe. Ein viertes wird es wohl geben. Vielleicht auch ein fünftes, ich weiß es nicht.



JS: Die Jonas-Figuren der drei Romane sind nicht miteinander identisch. Und doch ziehen sich zahlreiche Fäden durch die Romane hindurch, die das Schicksal der Figuren miteinander verweben. Wer also ist Jonas?

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