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Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers

Ein Beitrag zur chinesischen Porträtmalerei im 18. Jahrhundert

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Annette Bügener

Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers stellt die erste umfassende Dokumentation und Analyse eines in der chinesischen Kunstgeschichte zahlenmäßig absolut einmaligen, nicht mehr übertroffenen Bildprogramms dar. Hiermit wird erstmals eine systematisch vergleichende Arbeit über das Genre des Porträts verdienter Untertanen ( gongchenxiang bzw. gongchentu), womit in diesem Falle spezifisch Offiziersporträts gemeint sind, im 18. Jahrhundert vorgelegt. Bilder dieses Typs des verewigten Helden wurden – zumindest bis in die jüngste Vergangenheit – nicht ernsthaft als Kunstwerke betrachtet. Die Untersuchung behandelt in vier Themenkomplexen Tradition, Kontext der Werkgenese, Bildaufbau einschließlich Format- und Serienversionen sowie Funktion dieser außergewöhnlichen Bildgattung. Ein ausführlicher Werkkatalog und Tabellen im Anhang sowie ein separater Abbildungsteil auf der beiliegenden CD ergänzen die Studie.
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Vorwort

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Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine leicht überarbeitete und erweiterte Fassung meiner im Jahr 2010 von der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg angenommenen Dissertation. Insbesondere wurde weitere, vor allem neuere Literatur eingearbeitet und der Werkkatalog um fünf Bilder ergänzt.

Die erste Anregung zum Thema dieser Dissertation verdanke ich der zündenden Idee meines Doktorvaters und Betreuers, Herrn (Senior-)Professor Lothar Ledderose. Im April 1999 führte er uns im Rahmen eines propädeutischen Seminars am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg in das Heidelberger Völkerkundemuseum der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung, wo wir anhand der drei dort befindlichen qing-zeitlichen Offiziersporträts formale und stilistische Fragen diskutierten. Wenige Monate später erhielt ich auf der Tagung „Das Porträt vor der Erfindung des Porträts“ im Liebieghaus, Museum alter Plastik, in Frankfurt am Main wichtige Denkanstöße zu dem in dieser Untersuchung verwendeten interdisziplinären Ansatz, über das Phänomen des Porträts als Bildgattung im Allgemeinen zu forschen. Besonderer Dank für das Zustandekommen dieser Dissertation gebührt daher Herrn Professor Ledderose, der nicht nur die Anregung zu dieser Arbeit gab und darüber hinaus ihre Entstehung durch seinen fachlichen Rat und seine persönliche Anteilnahme förderte, sondern auch durch seine unendliche Geduld und unerschütterliche Überzeugung entscheidend zur Fertigstellung dieser Arbeit beitrug. Außerdem erleichterten seine globalen Beziehungen die Kontaktaufnahme zu Museen im In- und Ausland erheblich. In tiefem Dank verbunden bin ich dem verstorbenen Professor emeritus Dietrich...

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