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Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010

Band 1: Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit- Mitherausgeber: Justyna Alnajjar, Ewa Bartoszewicz, Magdalena Olpinska-Szietko und Hans-Jörg Schwenk

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Edited By Franciszek Grucza

Dies ist der erste von den insgesamt 19 Bänden der Akten des XII. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik, der vom 29. Juli bis 7. August 2010 in Warschau tagte. Es war der erste Kongress der 1955 in Rom gegründeten Vereinigung, der im östlich der Elbe gelegenen Teil Europas ausgerichtet wurde. Vorgetragen und diskutiert wurde während des Kongresses zwar auch in pleno, jedoch hauptsächlich innerhalb von Sektionen, die verschiedenen Teilbereichen der derzeitigen globalen Germanistik gewidmet waren und zugleich ihre thematische sowie methodologische Vielheit – ihren inhärenten Reichtum – widerspiegelten. Insgesamt berieten im Rahmen des Kongresses 60 Sektionen. In pleno wurden drei Vorträge gehalten und acht Panels durchgeführt. Die Dokumentation der Plenarveranstaltungen füllt den 2. Band dieser Reihe. Die weiteren 17 Bände enthalten die wichtigsten Ergebnisse der während des Warschauer Kongresses abgehaltenen Sektionen.
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1. Bericht über die Aktivitäten der IVG-Organe während des Zeitraums vom 3. September 2005 bis 7. August 2010

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Den durch Artikel 7.3 der Satzung der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) vorgeschriebenen Rechenschaftsbericht, der über die Aktivitäten der Organe unserer Vereinigung während der Zeit der Amtsdauer des Präsidenten bis zum Kongressbeginn zu erstatten ist, habe ich in Übereinstimmung mit dem seit langem geübten Brauch – zuletzt in Wien und in Paris – auf der Vollversammlung der IVG-Mitglieder am 7. August 2010 mündlich vorgetragen und dabei über die während meiner Amtszeit von mir und meinen Mitarbeitern, den Mitgliedern des lokalen – in diesem Fall des Warschauer – Kongressteams und den kollegialen Organen der IVG geleistete Arbeit berichtet. Dieser Bericht soll hiermit in etwas erweiterter Form dokumentiert werden.

1.1. Die polnische Präsidentschaft

Im Frühjahr des Jahres 2005 wurde an mich wohl in meiner Eigenschaft als polnisches Mitglied des damaligen Internationalen Ausschusses der IVG und zugleich als Präsident des Verbandes Polnischer Germanisten (VPG) vom damaligen Präsidenten unserer Vereinigung, Professor Jean-Marie Valentin, die Frage herangetragen, „welches das nächste Gastland der IVG sein könnte und wer als eventueller Präsident in Frage käme“ und gleichzeitig angedeutet, „eine Kandidatur Polens wäre sehr willkommen, jetzt mehr denn je“. Daraufhin habe ich unverzüglich die Gremien des VPG – insbesondere den Beirat – über diese Anfrage unterrichtet und seine Mitglieder zu einer Sitzung nach Warschau eingeladen, um über die Frage und über das Angebot gemeinsam zu beraten.

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