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Friedrich Theodor Vischer und Italien

Die erlebte Ästhetik eines Augenmenschen

Francesca Iannelli

Die Autorin rekonstruiert die leidenschaftliche Beziehung Friedrich Theodor Vischers (1807–1887) zu Italien im Kontext der Italienreisen seiner Vorgänger, Goethe und Winckelmann, und Nachfolger, Nietzsche und Freud. Die ästhetischen Schriften und die Briefwechsel, besonders mit Strauß und Benelli (zum ersten Mal untersucht und publiziert), geben Aufschluss über den Kunstsinn dieses unersättlichen Augenmenschen. Seine erlebte Ästhetik, die aus einer täglichen Kunstrezeption und zahlreichen Italienreisen erwuchs, war die verborgene Inspirationsquelle für die berühmte Einfühlungstheorie seines Sohnes Robert. Die Überzeugung, dass die Bilder ewige Macht besitzen und dass eine symbolische Kunstrezeption möglich ist, ist sein wichtigstes Erbe in der unruhigen Zeit des iconic turn.
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Danksagung

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Der Gedanke, dieses Buch zu schreiben, ist im Sommer 2010 bei einem durch ein C. H. Beck Stipendium finanzierten Forschungsaufenthalt am DLA Marbach gereift. Ich habe mich in den letzten Jahren mehrfach mit Vischer auseinandergesetzt und bei vielen Gelegenheiten Vorträge über seine Ästhetik gehalten und meine Forschungsergebnisse an verschiedenen Stellen veröffentlicht. Entscheidend für den Abschluss dieser Arbeit war der Forschungsaufenthalt an der Humboldt-Universität, der mir durch ein DAAD Stipendium als Mittner-Preisträgerin für die Philosophie 2014 ermöglicht wurde. Für wertvolle Hinweise und Empfehlungen sowie für die Unterstützung und Ermutigung während all dieser Jahre danke ich Prof. Dr. Horst Bredekamp (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Paolo D’Angelo (Università degli Studi Roma Tre), Prof. Dr. Michael Diers (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Ernst Osterkamp (Humboldt-Universität Berlin), Prof. Dr. Marcel Lepper (DLA Marbach), Prof. Dr. Nesselrath (Humboldt-Universität zu Berlin/ Vatikanische Museen), Prof. Dr. Sandra Richter (Universität Stuttgart), Prof. Dr. Klaus Vieweg (Friedrich-Schiller-Universität Jena). Frau Professor (em.) Annemarie Gethmann-Siefert schulde ich herzlichen Dank dafür, dass sie mein Interesse an der vischerschen Philosophie vor vielen Jahren geweckt hat. Ich danke Dr. Dorothee Hock der Casa di Goethe in Rom, Dr. Margrit Röder, Sammlungskuratorin des Ludwigsburger Museums, Dr. Robert Dünki des Züricher Stadtarchivs und Dr. Max Schultheiss, Bereichsleiter der Archivierung und Recherche des Züricher Stadtarchivs, Dr. Helmuth Mojem und Dr. Regina Cerfontaine (DLA Marbach), Anna-Elisabeth Bruckhaus und Ulrike Mehringer der Universitätsbibliothek T...

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