Show Less
Restricted access

Vertrauen und Verantwortung in den politischen Systemen westlicher Demokratien

Band 2: Der Fall der Regierenden in parlamentarischen und präsidentiellen Demokratien

Jürgen Plöhn

Rücktritte von Ministern und Regierungschefs markieren dramatische Höhepunkte der Politik und werfen Fragen nach Vertrauen und Verantwortung auf. Vergleichend werden im vorliegenden Band Fälle aus Deutschland und den USA untersucht. Die Kanzlerschaften Willy Brandts und Helmut Schmidts (1969–1982) bieten die ersten Anwendungsfälle von Misstrauensvotum und Vertrauensfrage unter dem Grundgesetz. In den USA sind mit den Präsidentschaften Richard Nixons, Gerald Fords und Jimmy Carters (1969–1980) durch das Impeachment-Verfahren gegen Nixon Neujustierungen der Macht verbunden. Neben Guillaume- und Watergate-Affäre analysiert der Autor unter anderen die Fälle Schiller, Eppler, Arendt, Leber und Maihofer in Deutschland sowie Agnew, Richardson, Schlesinger, Lance und Vance in den USA.
Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

VORWORT

Extract

Zweibändig angelegte Habilitationsschriften stoßen auf Skepsis. Nach Erhalt eines Rufes, so heißt es, sei mit der Fertigstellung des zweiten Bandes jeweils nicht mehr zu rechnen. In meinem Falle waren skeptische Stimmen auch im Freundes- und Kollegenkreis zu hören.

Zwei Jahre nach dem historisch-theoretisch ausgerichteten ersten Band liegt in diesem Falle der zweite, politisch-empirisch orientierte Teil nun aber doch vor. Erneut hat der Text eine gründliche Durchsicht und aktualisierende Bearbeitung benötigt. Der Umfang ist trotz einiger Kürzungen im Anmerkungsapparat beträchtlich geblieben. Entsprechend langwierig gestaltete sich die Überarbeitung. So bin ich dankbar für die Geduld, die der Verlag mit mir gehabt hat.

Die hier vorgelegten empirischen Untersuchungen wären nicht möglich gewesen ohne die großzügige Unterstützung, die ich beiderseits des Atlantiks erfahren habe. Walther Keim gestatte mir antragsgemäß die Nutzung der Pressedokumentation des Deutschen Bundestages. Der German Marshall Fund of the United States ermöglichte mir durch ein Reisestipendium (Research Fellowship) einen Aufenthalt in Washington, D.C. Hierdurch stand mir eine breite Basis an zeitgenössisch entstandenen Berichten und Kommentaren zu den behandelten Fällen zur Verfügung.

Ermutigt haben mich positive Kommentare zum ersten Band meiner Arbeit, wie ich sie aus den Reihen der Parlamentarismusforscher und der hamburgischen Kollegen erhalten habe. Erneut verdient auch mein Vater für sein motivierendes Interesse am Fortgang meiner Arbeit eine spezielle Erwähnung.

Gewidmet habe ich den vorliegenden zweiten Band des Gesamtprojekts dem Andenken meines...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.