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Lastenausgleich

Die rechtliche Behandlung von Kriegsschäden in Deutschland seit dem 30jährigen Krieg

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Thomas Habbe

Durch Lastenausgleich unterstützte die Bundesrepublik Deutschland nach 1952 Kriegssachgeschädigte, Flüchtlinge und Vertriebene, ohne die Haftung für im 2. Weltkrieg entstandene Schäden anzuerkennen. Die Arbeit untersucht die Ursprünge der Vorstellung, ein Staat sei seinen Bürgern zum Ersatz von Kriegsschäden verpflichtet. Erste Ansätze in diese Richtung gab es im deutschen Rechtsraum während des 30jährigen Krieges. In den Koalitionskriegen und im 1. Weltkrieg kam die Frage erneut auf, im 2. Weltkrieg versprach das NS-Regime den vollständigen Ausgleich von Kriegsschäden. Die Untersuchung zeigt, dass seit dem 17. Jahrhundert die Staaten mit wenigen Ausnahmen bemüht waren, die kriegsbedingten Lasten der Bevölkerung wenigstens erträglich zu halten; der in der Bundesrepublik praktizierte Lastenausgleich entsprach nicht dem politischen Anspruch.
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Vorwort

Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde 2012 von der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam als Dissertation angenommen.

Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Professor Stefan Chr. Saar für die Betreuung der Arbeit. Er hat mir in zahlreichen Gesprächen wertvolle Hinweise gegeben und mich geduldig angeleitet. Herrn Professor Hartmut Bauer danke ich für die zügige Erstellung der Zweitkorrektur, die er trotz seiner Verpflichtungen als Dekan übernommen hat.

Danken möchte ich auch meiner Schwester Mareike Habbe sowie Julia von Normann, Franziska Strecker und Tim Stadelmann. Sie haben sich die Mühe gemacht, diese Arbeit in unterschiedlichen Teilen und Stadien Korrektur zu lesen und haben mir dabei manch sprachliche Anregung gegeben.

Die Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Universitätsbibliothek Potsdam und der Staatsbibliothek zu Berlin haben mir bei den umfangreichen Literaturrecherchen in Altbeständen sehr geholfen. Auch dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

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