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Interdisziplinäres Kolloquium zur Geschlechterforschung II

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Ilse Nagelschmidt, Britta Borrego and Uta Beyer

Der zweite Band zum Kolloquium «Gender-Kritik» versammelt die Redebeiträge dieser interdisziplinären Veranstaltungsreihe zur Geschlechterforschung an der Universität Leipzig aus den Jahren 2010 und 2011. Er vereinigt begriffstheoretische und ideologiekritische Aufsätze, empirische Studien sowie gesellschaftsanalytische Texte zu Themen wie Sexualität und Lebensweisen, Sportsoziologie, Migrations- und Entwicklungspolitik.
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Geleitwort

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Im vorliegenden Band haben wir Beiträge aus dem Wissenschaftlichen Kolloquium der „Leipziger Gender-Kritik“ versammelt. Die genreübergreifenden Texte gehen auf Vorträge und Lesungen aus den Veranstaltungen der Jahre 2010 und 2011 zurück. Sie werden ergänzt von jüngst hinzugekommenen Aufsätzen, die sich auf gegebene genderkritische Problemstellungen multiperspektivisch einstellen und interdisziplinär in diesem Buch einfinden.

Die Veröffentlichung der Referate stellt drei methodologische Annäherungen auf, wodurch zunächst theoretische und empirische Blickwarten eingenommen werden können, gefolgt von gesellschaftskritischen Analysen, die neben Stellungnahmen zu Lebensweisen- und Sexualitätsentwürfen treten, denen eine kreative Überschreitung bzw. Subversion von Festlegungen und Gesellschaftsabkommen zu eigen ist. Diesen unterschiedlichen, immerzu abweichenden Denk- und Empfindungsweisen sowie neuen Perspektiven und disziplinären Provenienzen herangezogener Termini und Textkonzepte zugetan, wurde weitgehend darauf verzichtet, die Beiträge in Bezug auf eine gemeinsame geschlechtersensible und -adäquate Sprache zu vereinheitlichen und diakritische Markierungen zu minimieren.

An den Anfang des Sammelbandes haben wir ein Themenfeld gestellt, das sowohl in der Frauen- und Geschlechterforschung als auch in der Queer Theory bereits prominent verhandelt wurde, und das auch angesichts aktueller Weiterentwicklungen seinen brisanten Stellenwert nicht eingebüßt hat: In einem Zwiegespräch setzen sich Hannah Holme und Sonja Engel mit Begriffe[n] von Gewicht auseinander, die zur Erfassung von patriarchalen Setzungen und heteronormativen Ausschlüssen dienen. Dabei führen sie die wirkungsmächtigen Terminologien über biopolitische Einschreibungseffekte in eine gemeinsame Richtung: „Stay feminist – become queer“.

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