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Literatur, Utopie und Lebenskunst

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Elzbieta Kapral and Karolina Sidowska

Den Kern des vorliegenden Bandes bilden die Beiträge, die an der interdisziplinären Konferenz Literatur und Utopie (Łódź 2012) präsentiert wurden. Der Band beinhaltet vor allem jene Texte, deren Autoren sich mit dem breit verstandenen Thema der Utopie in der Literatur befassten. Schon den Titeln der Beiträge lässt sich entnehmen, dass das Thema der Utopie in der Literatur vielschichtig und auf keinen Fall nur auf eine (literarische) Epoche festzulegen ist. Die einzelnen Texte und die unterschiedlichsten Herangehensweisen der Autoren an die im Titel des Bandes angesprochene Problematik weisen auf dieses Facettenreichtum hin und liefern Inspiration zu einer intensiveren wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema.
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Die Landlosigkeit des Helden

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Uta Störmer-Caysa

Dieser kleine Aufsatz handelt von der Verwandtschaft des Nirgendwo mit dem Irgendwo. Er versucht zu erklären, dass der grundsätzliche Zweifel an der Verwurzelung und der Verankerung des rechten Lebens in Traditionen, in Rechtssystemen, in Gewohnheiten, jener Zweifel, der immer in der Utopie steckt, nicht nur im metaphorischen Sinn eine räumliche Komponente hat, sondern durchaus auch im materialen Sinn; das wiederum hat historische Gründe (wenn man will: wiederum Wurzeln), die man sich sehr gut an Literatur vor Augen führen kann. Das will ich versuchen; dazu verwende ich drei große Texte der deutschsprachigen Dichtung um 1200: Wolframs von Eschenbach Parzival, Gottfrieds von Straßburg Tristan und Wirnts von Grafenberg Wigalois.

Wolfram von Eschenbach Parzival: Landlosigkeit des Ritters, Ortlosigkeit des Herrschers

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