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Formen des Nicht-Verstehens

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Oliver Niebuhr

Für viele Sprachwissenschaftler ebenso wie für Sprachbenutzer ist Nicht-Verstehen eine unabsichtlich entstehende Randerscheinung in der Kommunikation, die es zu vermeiden gilt. Die Beiträge in diesem Band rücken das negative Image des Nicht-Verstehens ein wenig zurecht. Sie analysieren und kategorisieren die Formen des Nicht-Verstehens aus unterschiedlichen ingenieurs- wie geisteswissenschaftlichen Blickwinkeln heraus für verschiedene Sprachen und Medien. Nicht-Verstehen ist – mal mehr, mal weniger ausgeprägt – in geschriebener wie gesprochener Sprache allgegenwärtig und wird von Sprachbenutzern auch gezielt instrumentalisiert. Zudem werden einige Formen des Nicht-Verstehens überschätzt – oder durch die Forschung selbst erst geschaffen, die das (Nicht-)Verstehen noch nicht verstanden hat.
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Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes

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Lieselotte Anderwald (geb. 1969 in Flensburg), Studium der Anglistik, Slavistik und Linguistik in Berlin und Stirling (Großbritannien). Promotion, Habilitation und mehrjährige Tätigkeit an der Universität Freiburg/Br., seit 2008 Professorin für englische Sprachwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Forschungsschwerpunkte: Vergleichende Dialektgrammatik, historische Soziolinguistik, Grammatiken und Grammatikschreiber im Großbritannien des 19. Jahrhunderts. Veröffentlichungen: Negation in Non-Standard British English. Gaps, regularization, asymmetries, London/New York 2002; The morphology of English dialects. Verb-formation in non-standard English, Cambridge 2009; Language between description and prescription: Verb categories in nineteenth-century grammars of English. Oxford (erscheint).

Internet: http://www.anglistik.uni-kiel.de/de/fachgebiete/linguistik/anderwaldE-Mail: anderwald@anglistik.uni-kiel.de

Thorsten Burkard (geb. 1967 in Freiburg/Br.), Studium der Klassischen Philologie, der Germanistik und des Mittellateinischen in Freiburg/Br., Wien und München. Promotion, Habilitation und mehrjährige Tätigkeit an der Universität München, seit 2005 Professor für klassische Philologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Forschungsschwerpunkte: römische Geschichtsschreibung (v.a. Sallust), Narratologie, Rhetorik, lateinische Syntax, Rezeption antiker Werke, neulateinische Dichtung und Dichtungstheorie. Veröffentlichungen: Jacob Balde: Dissertatio de studio poetico (1658), Edition, Übersetzung und Kommentar, München 2004; Jacob Balde im kulturellen Kontext seiner Epoche, Regensburg 2006 (zus. mit Günter Hess, Wilhelm Kühlmann und Pater Julius Oswald); Sallusts historische Schriften. Lateinisch – Deutsch mit Einleitung und Erläuterungen, Darmstadt 2010; Vestigia Vergiliana. Festschrift für Werner Suerbaum, Berlin 2010 (zus. mit Markus Schauer und Claudia Wiener); Politik – Ethik – Poetik. Diskurse und Medien frühneuzeitlichen Wissens, Berlin 2011 (hrsg. zus. mit Markus...

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