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Evolution – Natur, Mensch, Gesellschaft

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Edited By Reinhard Neck

Das Buch betrachtet aktuelle Aspekte der Evolutionstheorie aus interdisziplinärer Sicht und wendet sie auf Fragen der Natur-, Human- und Sozialwissenschaften an. Ausgangspunkt für die Beurteilung theoretischer Ansätze und philosophischer Bezüge ist die Wissenschaftsauffassung des Kritischen Rationalismus. Auch die Rolle Karl Poppers als Theoretiker der Evolutionären Erkenntnis- oder Wissenschaftstheorie und Evolutionsbiologe beleuchten die Autoren unter diesem Gesichtspunkt. Das Werk zeigt, dass Evolutionstheorien eine weite Anwendbarkeit haben und in vielfacher Hinsicht mit der Philosophie des Kritischen Rationalismus korrespondieren.
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5. Die Evolutionstheorie und der menschliche Geist

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Kapitel 5

Die Evolutionstheorie und der menschliche Geist

Volker Gadenne

5.1   Einleitung

Nach der Evolutionstheorie hat sich der Mensch aus anderen, einfacheren Arten von Lebewesen entwickelt, unter anderem haben wir mit den Affen gemeinsame Vorfahren. Vermehrung, Mutation und Selektion sind die Faktoren der Evolution: Individuen, die besser an ihre Umwelt angepasst sind als andere, die eine größere biologische Tauglichkeit oder „Fitness“ besitzen, haben mehr Nachkommen, und sie geben ihre Eigenschaften an diese weiter, so dass diese Eigenschaften sich in der Population verbreiten. Auf diese Weise haben sich z.B. die Primaten an das Leben auf Bäumen angepasst und hierbei die Greiffähigkeit der Gliedmaßen sowie ein gutes räumliches Sehvermögen ausgebildet.

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