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Untertitelung: interlinguale, intralinguale und intersemiotische Aspekte

Deutschland und Italien treffen sich

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Edited By Marina Brambilla, Valentina Crestani and Fabio Mollica

Die Untertitelung erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Forschung. Der Hauptgrund liegt in ihrer multidimensionalen Natur, da Untertitelung (als Prozess) und Untertitel (als Endprodukt) als interlingual, intralingual und intersemiotisch zu betrachten sind. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen die deutsch- und die italienischsprachige Untertitelung in ihren vielfältigen Aspekten: von der Art des untertitelten Produkts (wie Kinofilm, Fernsehfilm, Theaterstück) und der Sprachrichtung (wie Deutsch–Italienisch, Italienisch–Deutsch, Deutsch–Deutsch) bis zu spezifischen Aspekten des Untertitelns (wie die Übersetzung von Realia). Es handelt sich um das erste Werk, das spezifisch die Untertitelung (und nicht nur die Synchronisation) im Deutschen und im Italienischen in den Mittelpunkt stellt. Damit ist es von Interesse für Sprach- und MedienwissenschaftlerInnen sowie ÜbersetzungswissenschaftlerInnen.
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Valentina Crestani - Die Kodierung von Emotionen in italienischen Untertiteln deutschsprachiger Spielfilme

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Valentina Crestani

Die Kodierung von Emotionen in italienischen Untertiteln deutschsprachiger Spielfilme

Abstract Im vorliegenden Beitrag wird die italienische Untertitelung der Filme Das Leben der Anderen (2006) und Die Welle (2008) betrachtet. Es wird untersucht, ob und wie die in der Originalversion der Werke ausgedrückten Emotionen in den Untertiteln wiedergegeben werden. Neben dem visuellen Kanal (Gestik und Mimik) betreffen Emotionen den akustischen Kanal, d. h. die verbale Komponente (Wörter und Sätze) und die non-verbale Komponente (Musik und Geräusche). Die Berücksichtigung der non-verbalen akustischen Komponente stellt eine Herausforderung für die Untertitler dar, insbesondere wenn es um die Untertitelung für Hörgeschädigte geht, die alle akustischen Phänomene beachtet (siehe Brambilla / Crestani in diesem Band). In der Praxis werden aber Untertitel vorwiegend als Informationsquelle gesehen, deren dominante Funktion die referentielle ist. Auf der Basis der zwei Filmwerke werden im Folgenden einige Vorschläge erarbeitet, die auch die Ausdrucks- und die Appellfunktion (siehe Bühler 19993) in der Filmuntertitelung in Rechnung stellen.

1. Einleitung

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