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Untertitelung: interlinguale, intralinguale und intersemiotische Aspekte

Deutschland und Italien treffen sich

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Edited By Marina Brambilla, Valentina Crestani and Fabio Mollica

Die Untertitelung erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Forschung. Der Hauptgrund liegt in ihrer multidimensionalen Natur, da Untertitelung (als Prozess) und Untertitel (als Endprodukt) als interlingual, intralingual und intersemiotisch zu betrachten sind. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen die deutsch- und die italienischsprachige Untertitelung in ihren vielfältigen Aspekten: von der Art des untertitelten Produkts (wie Kinofilm, Fernsehfilm, Theaterstück) und der Sprachrichtung (wie Deutsch–Italienisch, Italienisch–Deutsch, Deutsch–Deutsch) bis zu spezifischen Aspekten des Untertitelns (wie die Übersetzung von Realia). Es handelt sich um das erste Werk, das spezifisch die Untertitelung (und nicht nur die Synchronisation) im Deutschen und im Italienischen in den Mittelpunkt stellt. Damit ist es von Interesse für Sprach- und MedienwissenschaftlerInnen sowie ÜbersetzungswissenschaftlerInnen.
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Elmar Schafroth - Lost in (too little) space? Dialektale Mündlichkeit im Film und ihr Verhältnis zu Untertiteln

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Elmar Schafroth

Lost in (too little) space? Dialektale Mündlichkeit im Film und ihr Verhältnis zu Untertiteln

Abstract Im vorliegenden Beitrag wird das Problem der Untertitelung von Filmen behandelt, in denen Dialekt gesprochen wird. Nach einer Einleitung (Kap. 1), die die Problemstellung umreißt und einer kurzen Darstellung der Bedeutung der Untertitelung in der heutigen Medienlandschaft, aber auch ihrer Grundprobleme (Kap. 2) werden in Kap. 3 die theoretischen Prämissen für eine linguistische Betrachtung der Untertitelung skizziert. Kap. 4 ist dem Verhältnis zwischen (Standard-)Sprache und Dialekt im Allgemeinen sowie demjenigen zwischen dem Bairischen und Hochdeutschen im Besonderen und darüber hinaus der Frage gewidmet, welche Funktionen Dialekte in Film und Literatur haben können und was für die Übersetzung insbesondere bei der Untertitelung beachtet werden müsste. In Kap. 5 werden anhand des bayerischen Films Wer früher stirbt, ist länger tot Fallbeispiele analysiert, die Licht und Schatten der interlingualen Untertitelungspraxis vor Augen führen.

1. Einleitung

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