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Untertitelung: interlinguale, intralinguale und intersemiotische Aspekte

Deutschland und Italien treffen sich

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Marina Brambilla, Valentina Crestani and Fabio Mollica

Die Untertitelung erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Forschung. Der Hauptgrund liegt in ihrer multidimensionalen Natur, da Untertitelung (als Prozess) und Untertitel (als Endprodukt) als interlingual, intralingual und intersemiotisch zu betrachten sind. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen die deutsch- und die italienischsprachige Untertitelung in ihren vielfältigen Aspekten: von der Art des untertitelten Produkts (wie Kinofilm, Fernsehfilm, Theaterstück) und der Sprachrichtung (wie Deutsch–Italienisch, Italienisch–Deutsch, Deutsch–Deutsch) bis zu spezifischen Aspekten des Untertitelns (wie die Übersetzung von Realia). Es handelt sich um das erste Werk, das spezifisch die Untertitelung (und nicht nur die Synchronisation) im Deutschen und im Italienischen in den Mittelpunkt stellt. Damit ist es von Interesse für Sprach- und MedienwissenschaftlerInnen sowie ÜbersetzungswissenschaftlerInnen.
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Nora Wirtz - Die Übersetzung von Kulturspezifika – Realien und Dialekte – in den Filmen Bienvenue chez les Ch’tis und Benvenuti al Sud

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Nora Wirtz

Die Übersetzung von Kulturspezifika – Realien und Dialekte – in den Filmen Bienvenue chez les Ch’tis und Benvenuti al Sud

Abstract Inwiefern ist es möglich, kulturelle und linguistische Phänomene dem Publikum eines fremden Landes verständlich zu machen, sie adäquat zu übertragen? Diese Fragestellung stellt den Kernpunkt dieses Artikels dar, indem er die beiden Filme Bienvenue chez les Ch’tis von Dany Boon aus dem Jahr 2008 und sein italienisches Remake Benvenuti al sud von Luca Miniero aus dem Jahr 2010 gegenüberstellt und ihre untertitelten Fassungen kontrastiv untersucht. Die Konzentration liegt auf der Übersetzung von Kulturspezifika – Realien und Dialekte – in einem polysemen multimedialen Text.

1. Einleitung

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