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Untertitelung: interlinguale, intralinguale und intersemiotische Aspekte

Deutschland und Italien treffen sich

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Marina Brambilla, Valentina Crestani and Fabio Mollica

Die Untertitelung erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Forschung. Der Hauptgrund liegt in ihrer multidimensionalen Natur, da Untertitelung (als Prozess) und Untertitel (als Endprodukt) als interlingual, intralingual und intersemiotisch zu betrachten sind. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen die deutsch- und die italienischsprachige Untertitelung in ihren vielfältigen Aspekten: von der Art des untertitelten Produkts (wie Kinofilm, Fernsehfilm, Theaterstück) und der Sprachrichtung (wie Deutsch–Italienisch, Italienisch–Deutsch, Deutsch–Deutsch) bis zu spezifischen Aspekten des Untertitelns (wie die Übersetzung von Realia). Es handelt sich um das erste Werk, das spezifisch die Untertitelung (und nicht nur die Synchronisation) im Deutschen und im Italienischen in den Mittelpunkt stellt. Damit ist es von Interesse für Sprach- und MedienwissenschaftlerInnen sowie ÜbersetzungswissenschaftlerInnen.
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Sandra Stuwe - Die deutsche Untertitelung in La meglio gioventù / Die besten Jahre von Marco Tullio Giordana

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Sandra Stuwe

Die deutsche Untertitelung in La meglio gioventù / Die besten Jahre von Marco Tullio Giordana

Abstract Das Familien- und Geschichtsepos La meglio gioventù / Die besten Jahre von Marco Tullio Giordana stellt den Ausgangspunkt für eine Analyse dar, in der das das Medium Film kennzeichnende intersemiotische Zusammenspiel von Bild, Ton, Sprache und Untertitelung sowie das Funktionieren der Untertitelung insbesondere aufgezeigt werden soll.

Hinsichtlich des interlingualen Transfers vom Italienischen ins Deutsche sind vor allem Textkürzungsstrategien von Bedeutung, die dem chronischen Raum- und Zeitmangel bei der Untertitelung geschuldet sind. Darüber hinaus begegnen wir in La meglio gioventù einer alltäglich verwendeten gesprochenen Umgangssprache, während der vermeintlich entsprechende Untertitel schriftlich ins Bild gesetzt ist. Zu fragen ist daher, wie und in welchem Maße die schriftliche Untertitelung dieser mündlichen Nähesprache gerecht wird, um eine möglichst authentische Wirkung beim Zuschauer zu erzeugen, und wie angesichts dieses intermedialen Transfers eine angemessene Übersetzung aussieht.

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