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Untertitelung: interlinguale, intralinguale und intersemiotische Aspekte

Deutschland und Italien treffen sich

Series:

Marina Brambilla, Valentina Crestani and Fabio Mollica

Die Untertitelung erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Forschung. Der Hauptgrund liegt in ihrer multidimensionalen Natur, da Untertitelung (als Prozess) und Untertitel (als Endprodukt) als interlingual, intralingual und intersemiotisch zu betrachten sind. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen die deutsch- und die italienischsprachige Untertitelung in ihren vielfältigen Aspekten: von der Art des untertitelten Produkts (wie Kinofilm, Fernsehfilm, Theaterstück) und der Sprachrichtung (wie Deutsch–Italienisch, Italienisch–Deutsch, Deutsch–Deutsch) bis zu spezifischen Aspekten des Untertitelns (wie die Übersetzung von Realia). Es handelt sich um das erste Werk, das spezifisch die Untertitelung (und nicht nur die Synchronisation) im Deutschen und im Italienischen in den Mittelpunkt stellt. Damit ist es von Interesse für Sprach- und MedienwissenschaftlerInnen sowie ÜbersetzungswissenschaftlerInnen.
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Viola Usselmann - Hören + Sehen ≠ Verstehen? Zur Relevanz von Untertiteln im Musiktheater

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| 205 →

Viola Usselmann

Hören + Sehen ≠ Verstehen? Zur Relevanz von Untertiteln im Musiktheater

Abstract Welche Funktion und Bedeutung nehmen Untertitel im internationalen Musiktheaterbetrieb heute ein und wie präsentiert sich die aktuelle Struktur der Untertitel-Landschaft in italienischen und deutschen Opernhäusern? Wo ist der Ursprung von Untertiteln im Musiktheater zu verorten? Welche Rolle spielen die Tradition der Opernübersetzung einerseits sowie andererseits das Bedürfnis nach Originalsprachlichkeit? Existieren bei Erstellung und Nutzung von Untertiteln ästhetische Aspekte und praktische Ansätze von inter- beziehungsweise transdisziplinärer Relevanz? Werden die diversen Erscheinungsformen und -formate der Untertitelproduktion von der zunehmenden Medialisierung und Digitalisierung unserer Gesellschaft beeinflusst und können sie hiervon profitieren? Inwiefern bilden Untertitel ein wichtiges Element des Kulturtransfers und sollten als Podium interkultureller Kommunikation betrachtet werden?

Diesen und weiteren Aspekten widmet sich in vier Unterkapiteln der folgende Beitrag – eine Reflexion über aktuelle Methoden sowie neue Tendenzen des mittlerweile als ‚dramaturgischer Routineeingriff‘ geltenden Akts der Untertitelung im Musiktheater.

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