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Der Baltistenkreis zu Berlin e.V. und seine Vorgängereinrichtung

Unter Mitarbeit von Artūras Judžentis, Helmut Wilhelm Schaller, Stephan Kessler und Jolanta Guesdon-Vaičiūnaitė

Rainer Eckert

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Baltistenkreises zu Berlin und seiner Vorgängereinrichtung, der Kommission zum Studium der balto-slawischen Beziehungen beim Nationalkomitee der Slawisten der DDR (1964 bis 1990), liefert das Buch eine Gesamtdarstellung des ehrenamtlichen Wirkens einer Gruppe von Wissenschaftlern (Baltisten) und Freunden der Baltistik. Dabei geht es um die Erforschung und Verbreitung der Kenntnisse über die baltischen Sprachen (Litauisch, Lettisch und Altpreußisch), um ihre reiche Kultur und Geschichte. Die Tradition der deutsch-baltischen Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart wird vielseitig beleuchtet. Als Anhang publiziert und kommentiert Rainer Eckert u. a. die Tagesordnungen der 116 durchgeführten Baltistenkonferenzen sowie vier Vorträge der 100. Baltistenkonferenz im Jahre 2006.
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Vorwort

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Die vorliegende Publikation hat einen besonderen Hergang genommen, der sich schließlich in der etwas eigenwilligen Struktur des Buches niedergeschlagen hat. Im November 2006 führte der Baltistenkreis zu Berlin e. V. seine 100. Konferenz durch, was von der Leitung zum Anlass genommen wurde, eine wissenschaftliche Jubiläumsveranstaltung zu dem Thema „Baltistik gestern und heute“ mit einer breiten Beteiligung von Wissenschaftlern zu organisieren. Da der Baltistenkreis über keinen nennenswerten Etat verfügt, war dies nur möglich, weil das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Litauen und die Litauische Botschaft in Deutschland dieses Vorhaben großzügig unterstützten. Dafür habe ich den entsprechenden litauischen Institutionen unseren tiefen Dank zum Ausdruck gebracht. Leider ist es mir in den Folgejahren nicht gelungen, die Vorträge dieser Konferenz zu publizieren, woran in nicht geringem Maße die Finanzkrise und ihre Auswirkungen schuld waren. Erst in letzter Zeit eröffnete sich eine Möglichkeit infolge der zuvorkommenden Haltung des Verlags Peter Lang zu dieser Frage. Nun sind aber seit 2006 neun Jahre verstrichen und eine Reihe von Autoren, die auf unserer 100. Konferenz aufgetreten sind, haben mir ihre Beiträge aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Publikation zur Verfügung gestellt. Ich möchte dennoch an der Veröffentlichung der mir freundlicherweise überlassenen Beiträge festhalten, da zum einen die hier behandelten Themen nicht so schnell veralten und ihren wissenschaftlichen Wert behalten haben und zum anderen auch diese fragmentarische Darbietung (zusammen mit zwei Berichten über die Konferenz)...

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