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Der Narr in der deutschen Literatur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Kolloquium in Nancy (13.-14. März 2008)

Series:

Jean Schillinger

Aus dem Inhalt: Marie-Sophie Masse: «so ward ich durch sie tore». Narrheit und Liebespassion im Tristrant Eilharts von Oberg – Patrick Del Duca: Das Motiv der Torheit im Pfaffen Amis und in einigen Kurzerzählungen des Strickers – Michael Schilling: Närrische Erzähler, närrische Leser. Der Narr als Geburtshelfer literarischer Autonomie? – Klaus Haberkamm: «vff rechtem weg» oder «doren weg»? Eine Fallstudie zum Narrenbegriff in Sebastian Brants Narrenschiff – Jean Schillinger: Narr und Narrheit in der konfessionellen Polemik: Thomas Murners Großer Lutherischer Narr – Hélène Feydy: Der Narr bei Hans Sachs – Christine Baro: Von Idiotie bis Ironie. Figurationen des Narren in Dramatik und Epik am Beispiel von Jörg Wickram – Lehel Sata: Narrheit, Paradoxität und Hermetismus bei Sebastian Franck – Helga Meise: Narrheit in den Dramen Heinrich Julius’ von Braunschweig-Wolfenbüttel und Lüneburg – Jost Eickmeyer: Der Narr auf dem Thron. Narrenmotivik, vanitas mundi und die Mittel jesuitischer Didaktik bei Jacob Bidermann S.J. und Jacob Masen S.J. – Anne Wagniart: Zur politischen Funktion der Narren aus Liebe bei Gryphius, Hallmann und Lohenstein – Rosmarie Zeller: Gespielte Narrheit. Hofnarren im niederen Roman – Rainer Hillenbrand: Der traurige Simplicius. Über den Zusammenhang von Melancholie und Narrheit in Grimmelshausens Simplicissimus – Aline Le Berre: Der Narr in Grimmelshausens Simplicissimus, ein Blinder oder ein Weiser? – Peter Heßelmann: Narrheit und Klugheit in Christian Weises Die drey ärgsten Ertz-Narren – Alain Muzelle: Cervantes’ Don Quijote und Wielands Don Sylvio von Rosalva – Danielle Laforge: Wechselbeziehungen zwischen Narrheit und Weisheit. Abgrenzungen des Narrenbegriffs und epochale Bewertung.