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Licht und Reigen

Gedichte aus dem Diwan des grössten mystischen Dichters persischer Zunge ausgewählt, übertragen und erläutert von Johann Christoph Bürgel

Dschalaluddin Rumi

Die islamische Mystik - und besonders ihre Dichtung - gehört zu den faszinierendsten Aspekten der islamischen Welt. Rumi (gest. 1273) ist einer ihrer grössten Repräsentanten. Mit einer schier unerschöpflichen Fülle von Bildern und Gedanken und einer ungemein klangschönen, rhythmisch bewegten Sprache besingt er die Schöpfung, besonders aber den geheimmisvollen «mystischen Freund», denn die Schönheit alles Erschaffenen deutet auf den Schöpfer, weckt die Sehnsucht der Seele nach ihrer himmlischen Heimat. Hier sind höchste Erfahrungen menschlichen Seins in zeitlos gültiger Form poetisch gestaltet - eine Dichtung, die bei aller Fremdheit des Kolorits auch den modernen, geistig offenen Abendländer anspricht. Der Band bietet eine kleine Auswahl aus dem «Diwan» in Versübertragung.
Aus dem Inhalt: Einführung - Einige technische Bemerkungen - Zur Aussprache der orientalischen Namen - Ghaselen und Vierzeiler (106 Gedichte) mit ausführlichen Erläuterungen - Quellennachweis - Bibliographie.