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Zu den Ursprüngen der europäischen Identität

Nach einer Idee von Nicola Bellieni und Salvatore Rossetti

Lambros Couloubaritsis, Marc De Leeuw, Emile Noël and Claude Sterckx

Neben dem Europa der Kaufleute, der Techniker und der Wissenschaftler, das sich allmählich bildet, gibt es ein Europa das anscheinend ein wenig vernachlässigt worden ist: das Europa der Bürger. Und doch wünschen es sich alle, angefangen bei den Politikern. Es müsste die Basis sein für die Schaffung der Europa-Union. Wie kann man fortan mehr Solidarität hervorrufen und das Gefühl für die europäische Identität entwickeln, die uns so lieb ist? An wen sich wenden, wenn nicht an die Jugend und somit - als die sich daraus ergebende Schlussfolgerung - an das Unterrichtswesen?
Die europäischen Institutionen wünschen Europa zu schaffen über die Erziehung und deren europäische Dimensionen zu verstärken. Gerade auf diesem Gebiet gibt es eine grosse Leere zu füllen. Es gilt das Europa der Erziehung aufzubauen, das sich im Augenblick noch im Embryozustand befindet.
Daher ist es von Nutzen, dem Lehrkörper und den Schülern der Oberstufe in den zwölf Gemeinschaftsländern das gleiche Informationsmaterial zur Verfügung zu stellen. Hauptthema müsste die europäische Identität sein, dargestellt anhand der Hauptmerkmale und der vorwärts-treibenden Ideen der europäischen Zivilisation.
Damit sich dieses Buch so gut wie möglich in die aktuelle Politik der EG einfügt, soll es nicht die Programme ersetzen, die in den einzelnen nationalen Erziehungssystemen unterrichtet werden, sondern soll ergänzend eingefügt werden als ein homogenes und übereinstimmendes zusätzliches Werkzeug, um Europa besser kennen und lieben zu lernen.
Mit der Auswahl der verschiedenen Berufsdisziplinen, die bei der Redaktion dieses Werkes mitwirken, ebenso wie die Sprachenvielfalt - ohne die man einen Teil der europäischen Berufung verlieren würde (dieses Buch wird simultan in mehreren Sprachen veröffentlicht) - will man so gut wie möglich das europäische Ideal und die kulturelle Dimension darstellen, indem man - angefangen beim Ursprung und weiter über die Vergangenheit - die Gegenwart und die Zukunftsperspektiven aufzeigt.
Aus dem Inhalt: Das Geschichtsverständnis - Die Wurzeln Europas - Der politische Weg und die Entwicklung der europäischen Gesellschaft - Von der Wirtschaftsgemeinschaft zur europäischen Union - Der europäische Gedanke - Perspektiven und Chancen Europas.