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Israels Befreiung aus Ägypten

Eine Formeluntersuchung zur Theologie des Deuteronomiums

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Irene Schulmeister

Im Buch Deuteronomium wird auf die Befreiung Israels aus Ägypten in festen Formulierungstypen, die je mit spezifischen formalen Sprachelementen, regelhaften Gestaltungsprinzipien und theologischen Aussageabsichten verbunden sind, Bezug genommen. Diese Kennzeichen werden erstmals vollständig und systematisch erhoben und in ihrer weiterführenden Bedeutung für die Theologie des Buches erschlossen. Damit begegnet diese Studie einem Defizit. Denn aufgrund der Formelhaftigkeit seiner Aussagen sowie ihrer häufig begründenden Funktion waren in der bisherigen Forschung die polyfunktionale Vernetzung in den theologischen Buchzusammenhang und die formal-regelhafte Gestaltung nur unzureichend in den Blick gekommen. Die Aussagen über das Exodusgeschehen weisen die ganzheitliche Gotteserfahrung Israels von Ägypten bis «heute», dessen Gnadencharakter und dessen paränetische Funktion in der Theologie dieses zentralen biblischen Buches nach.
Inhalt: Die Aussagen über die Befreiung Israels aus Ägypten: Formulierungstypen, spezifische Sprachelemente, regelhafte Gestaltungsprinzipien und theologische Aussageabsichten – Das Ziel der Exodusaussagen: die Bundestreue und Israels Vorbereitetsein auf das Land – Exkurs zu den Harmonisierungstendenzen der Septuaginta.