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Unterschiedliche und gleiche Hautfarbe bei Mann und Frau in der frühchristlichen Kunst

Georg Zluwa

Wieso haben Männer und Frauen in der römischen Malerei Pompejis unterschiedliche, in der christlichen Katakombenmalerei aber gleiche Hautfarbe? Und wieso gibt es in der christlichen Buchmalerei plötzlich wieder einen Unterschied in der Hautfarbe? Der Autor macht sich auf die Suche nach «missing links» und zeigt anhand von rund 250 Monumenten die Entwicklung von unterschiedlicher zur gleichen Hautfarbe und wieder retour. Eine wichtige Rolle bei der Untersuchung spielt dabei ein vom Autor apostrophierter Abstraktionsgrad. Hohe Abstraktion scheint die gleiche Hautfarbe der Geschlechter begünstigt zu haben, bei der Buchmalerei wurde im Ost-Reich wieder auf die antike Tradition unterschiedlicher Hautfarbe zurückgegriffen. Texte antiker Autoren runden die Untersuchung ab.
Aus dem Inhalt: «Klassische» Beispiele – Hellhäutige Knaben – dunkelhäutige Männer – Gleiche Hautfarbe bei Alltagsszenen – Gleiche Hautfarbe in der Katakombenmalerei – Die Entwicklung vom 4.-7. Jahrhundert – Unterschiedliche Hautfarbe in der christlichen Buchmalerei – Antike Autoren und Kirchenväter zu Farbe und Hautfarbe.