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Die Vorausabtretung in der Insolvenz

Zum Werthaltigmachen von Forderungen

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Matthias Voß

Die Vorausabtretung von Forderungen aus gegenseitigen Verträgen wirft in der Insolvenz des Zedenten eine Reihe von Problemen auf. Der Verfasser sieht in der Vertragserfüllung mit der Folge des Werthaltigmachens der Forderung ein Wertungskriterium für die Wirksamkeit bzw. der Anfechtbarkeit des Forderungserwerbs bzw. der Vertragserfüllung. Maßgeblich ist hierfür, ob die zur Vertragserfüllung verbrauchten Materialien bzw. die Aufwendungen für Arbeitsleistungen zur Insolvenzmasse zu rechnen sind. Übergreifend entwickelt der Autor das Werthaltigmachen als Wertungskriterium bei Forderungsentstehung nach Insolvenzeröffnung, bei Bestehen des Erfüllungswahlrechts nach § 103 InsO und in der Insolvenzanfechtung. Das vorgeschlagene Wertungskriterium wird abschließend auch auf den Warenkredit angewendet.
Inhalt: Insolvenzanfechtung des Werthaltigmachens von Forderungen – Wirksamkeit des Forderungserwerbs in der Insolvenz des Zedenten – Übergreifendes Wertungskriterium für Wirksamkeit und Anfechtbarkeit der Vorausabtretung in der Insolvenz – Wirksamkeit der Abtretung bei Erfüllungswahlrecht des Insolvenzverwalters.