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Die Erfassung von Unsicherheit bei den IFRS

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Michael Seifert

Abschlussersteller müssen periodisch Gewinne ermitteln. Dazu sind Rechnungslegungsregeln notwendig, die bei der Periodisierung von Zahlungen helfen. Da periodisierte Zahlungen unsicher sein können, weil sie zum Beispiel weit in die Zukunft reichen, ihre Höhe geschätzt werden muss oder ihre Existenz selbst unsicher ist, ist es erforderlich, dass Rechnungslegungsregeln diese Unsicherheiten erfassen. Ein Kennzeichen der International Financial Reporting Standards (IFRS) ist eine im Vergleich zu nationalen Normen stärkere Zukunftsorientierung, die dem dort dominierenden Ziel der Bereitstellung von entscheidungsnützlichen Informationen geschuldet ist. Daher rührt die Vermutung, dass bei den IFRS die Notwendigkeit zur Unsicherheitserfassung vergleichsweise hoch ist. Diese Arbeit untersucht deshalb, wie Unsicherheiten bei den Ansatz- und Bewertungsregeln erfasst werden. Im Anschluss an die Darstellung erfolgt eine kritische Würdigung der Unsicherheitserfassung bei den IFRS anhand der Kriterien Konsistenz, Neutralität, Operationalität, Verlässlichkeit und Relevanz.
Inhalt: Rechnungslegung nach IFRS – Unsicherheit in der Rechnungslegung – Unsicherheitserfassung beim Ansatz nach IFRS – Unsicherheitserfassung bei der Bewertung nach IFRS – Kritische Würdigung der Regeln zur Unsicherheitserfassung – Periodisierung nach IFRS – Asset Liability Approach – Revenue Expense Approach – Rahmenkonzept – Fair Value.