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Der Totentanz

Transformation und Destruktion in Dramentexten des 20. Jahrhunderts

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Christina Samstad

Der Totentanz, ein spätmittelalterliches Genre, ist zentraler Gegenstand dieser Untersuchung. Wichtigste Untersuchungskategorie ist der Transformationsbegriff, denn seit jeher spiegelt der Totentanz Veränderungen wider. Solche können politischer, gesellschaftlicher oder geistesgeschichtlicher Natur sein. So spielen die Weltkriege des 20. Jahrhunderts, tödliche Geschlechtskrankheiten sowie die Epochenfrage von Moderne und Postmoderne für die Untersuchung eine bedeutende Rolle. Auf dieser Grundlage wird eine Auseinandersetzung mit der Brauchbarkeit des Totentanzgenres sowie der daran geknüpften Sinnkonstruktionen bzw. -destruktionen geführt. Dies geschieht anhand ausgewählter literarischer Beispiele u. a. von Arthur Schnitzler, Ernst Toller, Tankred Dorst und Werner Schwab.
Inhalt: Der spätmittelalterliche Totentanz – Die Transformationsgeschichte des Totentanzgenres – Der Totentanz im 20. Jahrhundert – Totentanz und Moderne – Totentanz und Postmoderne – Totentanz und Krieg – Totentanz und Sexualität.