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Die Privatkopie als urheberrechtliche Schrankenregelung

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Kristine Wagner

Ziel der Arbeit ist es, die Privatkopie als urheberrechtliche Schrankenregelung vor dem Hintergrund ihres geschichtlichen Fortgangs zu beleuchten, insbesondere in Hinblick auf die neueren gesetzlichen Entwicklungen. Die Privatkopie steht im Spannungsverhältnis zwischen den Interessen der Urheber und denjenigen der Nutzer. Durch den technischen Fortschritt und die dadurch neu entstehenden Nutzungsmöglichkeiten muss der Gesetzgeber fortwährend Anpassungen der gesetzlichen Regelungen der Privatkopieschranke vornehmen, um einen gerechten Ausgleich der sich gegenüberstehenden Interessen gewährleisten zu können. In besonderem Maße werden die Änderungen durch den «Ersten Korb» und «Zweiten Korb» analysiert sowie die Frage der Konsequenzen bei Verstößen gegen § 53 Abs. 1 UrhG erörtert.
Inhalt: Historische Entwicklung der Privatkopie – Einfluss des Gemeinschaftsrechts – Analysierung der Änderungen durch den «Ersten Korb» und durch den «Zweiten Korb» – Straf- und zivilrechtliche Konsequenzen bei Verstößen gegen die Privatkopieschranke – Neuregelung des Pauschalvergütungssystems – Verfassungsrechtliche Beurteilung der Privatkopie.