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Politische Institutionen und Sozialkapital

Ein internationaler Vergleich der Determinanten sozialen Kapitals

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Kerstin Heydenreich-Burck

Ausgangspunkt der Arbeit ist das Sozialkapital-Konzept, das als Zusammenspiel zwischen sozialem Vertrauen, der Geltung von Reziprozitätsnormen und der Einbindung in soziale Netzwerke verstanden wird. Ausgehend von einer systematischen Aufbereitung der empirischen Sozialkapital-Forschung fragt die Studie nach der Bedeutung politisch-institutioneller Bestimmungsfaktoren für die Sozialkapital-Produktion. Als konzeptioneller Bezugsrahmen dient der Neue Institutionalismus. Mittels bi- und multivariater Regressionsanalysen wird auf Basis von 44 bzw. 18 Untersuchungsländern die Bedeutung politisch-institutioneller Arrangements geprüft und in einem weiteren Analyseschritt validiert. Ein Kernergebnis der Arbeit ist, dass politische Institutionen für die Sozialkapital-Produktion in den Untersuchungsländern von zentraler Bedeutung sind.
Inhalt: Der Sozialkapital-Ansatz (Konzept und Komponenten) – Ergebnisse der empirisch-vergleichenden Sozialkapital-Forschung (Systematik, Strukturrelationen, Effekte und Determinanten sozialen Kapitals) – Hypothesenbildung – Demokratieniveau und Sozialkapital – Politisch-Institutionelle Arrangements und Sozialkapital.