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Die Brandenburgische-Africanische Compagnie in Emden

Eine Handelscompagnie des ausgehenden 17. Jahrhunderts zwischen Protektionismus und unternehmerischer Freiheit

Sven Klosa

Die Brandenburgisch-Africanische Compagnie wurde 1682 nach dem Vorbild der niederländischen Vereinigten Ostindischen Compagnie (V.O.C.) gegründet und sollte durch Überseehandel den Wohlstand Brandenburgs mehren. Diese Abhandlung stellt neben einer allgemeinen Einführung zu den Handelsgesellschaften die Entstehung, Verfassung und Organisation dieser privilegierten Handelscompagnie dar. Anhand von Quellen wird untersucht, wie groß der Einfluss des Staates auf die Compagniegeschäfte war. Neben dem Verhältnis zwischen Compagnie und Marine stehen dabei die Kontrolle der Compagnie und deren finanzielle Unterstützung im Vordergrund. Schließlich wird der Frage nachgegangen, wie viel «V.O.C.» in der Compagnie steckt. Die Abhandlung enthält einen umfangreichen Anhang mit den wichtigsten Quellen zur Geschichte der Compagnie.
Inhalt: Überseehandel und privilegierte Handelscompagnien – Aufbau, Verfassung und Handel der Brandenburgisch-Africanischen Compagnie – Einfluss des Staates auf die Compagnie – Verhältnis zwischen Marine und Compagnie – Die Vereinigte Ostindische Compagnie (V.O.C.) als Vorbild?