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Marktortanknüpfung im internationalen Kartelldeliktsrecht

Eine internationalzuständigkeits- und kollisionsrechtliche Untersuchung unter Einbeziehung rechtsvergleichender Überlegungen zum englischen Recht

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Helena Isabel Maier

Die Stärkung der privaten Kartellrechtsdurchsetzung ist erklärtes Ziel der aktuellen europäischen Wettbewerbspolitik und Gegenstand einer lebhaften Debatte in Wissenschaft und Rechtspraxis. Die Arbeit greift mit Problemen der internationalen Zuständigkeit und des anwendbaren Rechts einen bislang kaum diskutierten Aspekt dieser brisanten Thematik auf. Sie untersucht dabei schwerpunktmäßig den europäischen, deutschen und englischen Deliktsgerichtsstand sowie europäisches, deutsches und englisches Deliktskollisionsrecht. Im Zentrum des Interesses steht das Marktortkonzept, das seinem Inhalt nach bestimmt, auf seine Handhabbarkeit in der Praxis untersucht und gegen andere Anknüpfungsansätze abgewogen wird. Zu diesem Zweck nimmt die Autorin das Zusammenspiel von internationalem Privat- und Kartellrecht, von klassischem Deliktskollisions- und internationalem Wirtschaftsrecht, von privater und behördlicher Rechtsdurchsetzung und im weiteren Sinne auch von Privatrecht und öffentlichem Recht in den Blick.
Inhalt: Private Rechtsdurchsetzung – Kartelldeliktische Schadensersatzansprüche – Internationale Zuständigkeit: EuGVVO, deutsches, englisches Recht – Deliktsgerichtsstand – Konkretisierung der Tatortregel für marktbezogene Kartelldelikte – Gerichtsstandsvereinbarungen – Mehrparteiengerichtsstand – Kollisionsrecht: Rom II-Verordnung, deutsches, englisches Recht – Marktortanknüpfung/Auswirkungsprinzip – Alternative Anknüpfungsansätze.