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Das Gegenstück zum Sprechen

Untersuchungen zum Schweigen in der skandinavischen und deutschen Literatur

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Katja Schönwandt

Schweigen ist bedeutungsvoll und vielgestaltig. Es tritt in der Literatur auf mannigfache und sehr komplexe Weise in Erscheinung. Diese Arbeit untersucht anhand eingehender Einzelanalysen die vielfältigen Gestaltungsweisen und Bewertungen des Schweigens in der skandinavischen und deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Anhand ausgewählter Texte werden die verschiedenen Formen und Funktionen des Schweigens bestimmt. Dabei werden das Sprechen, das jeweils das Schweigen umgibt, und das Verhältnis zwischen Sprechen und Schweigen in die Untersuchung mit einbezogen. Die Arbeit zielt auf einen Vergleich der deutschen und skandinavischen Texte und ist daher grundsätzlich komparatistisch angelegt.
Inhalt: Forschungsüberblick – Begriffliche Klärungen – Søren Kierkegaard: Frygt og Bæven – Henrik Ibsen: Brand – August Strindberg: Spöksonaten – Hugo von Hofmannsthal: Chandos-Brief – Robert Musil: Tonka – Ingeborg Bachmann: Alles – Formen und Funktionen des Schweigens – Sprachen des Schweigens – Schweigen und Tod – Sprechen und Schweigen – Die Bewertung des Schweigens – Das Unsagbare – Das Erzählen des Nicht-Erzählbaren – Sprachkritik.