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Phänomenologie des Zwischen

Die Beziehung im Denken Martin Heideggers

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Frank Schlegel

Heideggers Denken ist ein Denken der Beziehung. Das wurde gelegentlich in der Forschung bemerkt; nun wird es erstmals in umfassender Weise am Werk Heideggers evident gemacht. Ausgangs- und Angelpunkt ist das Zwischen – bei Heidegger ein Name für das Sein, der unsichtbare Hintergrund, von dem aus alles was ist, erscheint. Diese Arbeit geht den vielfältigen Manifestationsformen der in sich bezughaften Ursprungsdimension des Erscheinens bei Heidegger nach und zeigt, wie dieses «offene Zwischen» mitten im Seienden, in Kunst, Kultur, Technik und Religion aufgewiesen werden kann. Mit Heidegger und über ihn hinausgehend entwirft der Autor die Grundzüge einer «Phänomenologie des Zwischen», deren Aufgabe u. a. darin besteht, unseren Blick auf die relationale Grundstruktur aller uns begegnenden Phänomene und Sachverhalte zu lenken.
Aus dem Inhalt: Heideggers Auseinandersetzung mit der Intentionalität – Das In-der-Welt-sein des Daseins – Der Verweisungszusammenhang: die Welt als ein Beziehungssystem – Die Beziehung als Ereignis – Entzug als Bezug – Die innere Seinsstruktur und ihre seienden Manifestationen – Beziehungsfiguren des Seins: Fuge, Mitte, VerhBeziehungsfiguren des Seins: Fuge, Mitte, Verhältnis und Sachverhalt, der Riss, Zwiefalt und Unterschied, das Zwischen – Manifestationen des Seinsbezugs heute: Beziehungsvergessenheit, Technik, Gestell – Gott, Götter, Geviert: die religiöse Dimension der Welt.