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Verdichtung, Komposition, Annäherung–- «Hölderlin. Eine Expedition» von Peter Ruzicka

Michael Fischer

Die Expedition führt von der Uraufführung des Musiktheaters von Peter Ruzickas Hölderlin. Eine Expedition zu Hölderlin selbst, dann zur Unentrinnbarkeit des Verhältnisses von Utopie, Erinnerung und Komposition. Bricolage, Déjà Vu und Transformation der Kontexte lassen die Zweite Moderne als unentwegte Expedition erscheinen. Ein kleiner Kreis von Expertinnen und Experten, von Freunden und Bekannten nähert sich in diesem Buch über Inhalt, Komposition, Kontext, Rezeption und Zweite Moderne dem Werk und der Persönlichkeit Peter Ruzickas an. Im Zentrum steht sein kompositorisches Werk, vor allem Hölderlin. Eine Expedition, wobei die Komplexität seiner Persönlichkeit als Komponist, Dirigent, Intendant, Jurist, Kulturanalytiker und Philosoph mitschwingt.
Inhalt: Peter Ruzicka: ...Ins Offene... Zweiter Versuch eines kompositorischen Selbstporträts (1998 bis 2008) – Jens Schroth/Peter Ruzicka: Expedition - Erinnerung - Fortschritt. Sechs Fragen an Peter Ruzicka – Volker Rühle: Die Farbe des Schicksals. Schöpferische Konsequenz und geschichtliche Erfahrung – Violetta L. Waibel: Wenn die Natur der Kunst die Regel gibt: Hölderlins Wechsel der Töne im Aufbruch der Zeitenwende – Stefan Zweifel: Hölderlin, der «baarfüssige» Idiot – Ingrid Allwardt: Die Verortung der (verschwiegenen) Stimme im Zeichen der Zäsur – Peter Becker: Utopisches aus dem Souterrain - Notate zur Empedokles-Rezeption in Peter Ruzickas Musiktheater. HÖLDERLIN. EINE EXPEDITION – Volker Gerhardt: Hälfte des Lebens. Hölderlin als Philosoph – Alexander Honold: Göttliche Natur. Die Elemente im Zeitalter der Revolution – Michael Fischer: Augenblick und Ohrenklang. Eine Annäherung – Sabine Coelsch-Foisner: Mythos, Liebe, Zeit und Tod. Vom tragischen Verhältnis zwischen Mensch und Tod. Eine vergleichende Lektüre von Orpheus, Romeo und Julia und HÖLDERLIN.