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Krebsgeschwür Konzern

Mit Beiträgen von Hans Peter Aubauer, Christine Bauer-Jelinek, Elfriede Bonet, Hermann Knoflacher und Markus Knoflacher

Harald Frey

Leer gefischte Meere, von Öl und Abfall verdreckt, verseuchte Böden und Flüsse, leere Staatskassen. Transnationale Konzerne sind dafür zumindest mitverantwortlich. Sie beuten aus, was ihnen auf ihrem Weg zur Profitmaximierung in ihrem Glauben an ein unbegrenztes Wachstum begegnet. Politiker agieren als ihre Handlanger. Das Verhalten der Konzerne erinnert an das jener bösartigen Tumore, die wir als Krebs bezeichnen. Krebs wuchert, metastasiert und wird lediglich durch die Grenzen unseres Organismus gestoppt. Dieses Buch beschreibt nicht nur, wie die Analogie Konzern – Krebs empirisch belegt werden kann, sondern liefert auch Lösungsansätze, um diese problematische Entwicklung einzudämmen. Namhafte Vertreter des Club of Vienna nehmen zu dieser wissenschaftlichen Arbeit Stellung und betrachten die Entwicklung aus dem Blickwinkel ihrer Fachdisziplinen.
Inhalt: Metaphern in der Wissenschaft – Basismetaphern der Interaktion zwischen Anthroposphäre und Natursphäre – Systeme – Analogietheoretische Ansätze zur Charakterisierung des bestehenden Weltwirtschaftssystems – Geld, seine Entwicklung und Wirkungen – Die Grenzen des Wachstums – Konzerne und ihre Entwicklung – Das asoziale Wesen der Konzerne – Einfluss der Konzerne auf die Politik – Krebs als Freiheitsgrad der Evolution? – Zellen, Tumor – Mathematische Modelle – Dynamic Energy Budget Theory (DEB) – Modellsimulation und Analogieschlüsse – Konzern und Tumorwachstum – Die realen Wirkungen des Krebsgeschwürs Konzern – Konzerninvasion und Ausbreitung – Die Rolle der Information im Ausbreitungsprozess – Tumorwachstum und Verkehrssystem – Krebsbehandlung und die Übertragung auf das Konzernwachstum – Beiträge von Mitgliedern des Club of Vienna.