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Utopie und Dystopie bei Michel Houellebecq

Komparatistische Studien

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Katharina Chrostek

Sex und Tod, Lust und Leid sind die großen und zugleich provokanten Themen in Michel Houellebecqs Werk. Die Arbeit behandelt diese Sujets innerhalb einer übergeordneten Fragestellung zum Utopieverständnis der Postmoderne. Wenn nämlich Houellebecq den menschlichen Körper als «Hauptakteur aller Utopien» (Michel Foucault) in Szene setzt, reiht er sich einerseits in die utopische Tradition ein, in der der Topos der Sexualität schon immer konstitutiv gewesen ist. Andererseits, und dies zeigt die Arbeit, gelingt es ihm mittels dieser «Utopie des Körpers», das Genre zeitgemäß zu transformieren und die Utopiebedürftigkeit einer Gesellschaft aufzudecken, die meint, keine Utopien mehr zu generieren.
Inhalt: Utopie und Dystopie – Satire und Ironie – Science-Fiction – Phantastik – Heterotopie & Chronotopos – Postmoderne – Utopie des Körpers – Sexualität – Rolle der Literatur in der «Welt des Supermarktes» – Autoren: Michel Houellebecq, Aldous Huxley, George Orwell, Ray Bradbury, H.G. Wells, H.P. Lovecraft, Jewgenij Samjatin.