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Berufswahlschwierigkeiten und Ausbildungsabbruch

Lothar Beinke

In der Berufsausbildung nimmt das Problem des Ausbildungsabbruchs zu. Die Situation ist alarmierend. Obwohl die Hilfen für die Jugendlichen, ihren Wunschberuf zu erkennen (in der Schule, der Berufsberatung, bei den Eltern sowie in den Praktika in Betrieben), verbessert wurden, bleibt eine Hürde. Viele Auszubildende erreichen nicht ihren Wunschberuf. Ist eine «falsche» Berufswahl verantwortlich dafür? Diese Studie mit Antworten von mehr als 740 Auszubildenden gibt einen Beleg dafür, daß 44,1% ihren Wunschberuf nicht erreichen konnten. Die Lehrer der abgebenden Schulen tragen – so die Jugendlichen – eine Mitschuld daran, weil sie ihnen nicht ausreichende Kenntnisse über die Berufsrealität vermittelt haben; und die Berufsberater gaben wenig Unterstützung bei der Findung von Alternativen.
Inhalt: Zahl der Ausbildungsabbrecher wächst. Eine Ursache: verfehlte Berufswahl – Fast 45% der Bewerber erreichen nicht den Wunschberuf – Hilfen sind gefordert von Berufsberatern und Lehrern – Praktika sollen den Wunschberuf realistisch zeigen und Alternativen nennen.