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Wandlungen einer Frauenfigur

Vergleichende Untersuchungen zu den "Turandot</I>-Bearbeitungen von Gozzi, Schiller, Puccini, Brecht

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Elisa Alberti

Die Figur der schönen, aber grausamen Prinzessin Turandot hat seit Jahrhunderten die Phantasie vieler Autoren aus verschiedenen Ländern angeregt. Die Studie befasst sich mit vier bedeutenden Bühnenversionen dieses Stoffes, mit besonderem Fokus auf der Figur der Turandot. Ihre Wandlungen und Veränderungen von Autor zu Autor geben dazu Anlass, über Weiblichkeitskonzeptionen zu reflektieren. Anhand zahlreicher bisher unbekannter Materialien wird unter Beachtung der Theaterpraxis und der Bühnenwirksamkeit aufgezeigt, wie sich ein Stoff durch kulturellen Austausch zwischen italienischen (Gozzi, Puccini) und deutschen Autoren (Schiller, Brecht) weiterentwickeln, literarisch gewinnbringend verändern und zwischen verschiedenen Genres wechseln kann.
Inhalt: Der Turandot-Stoff: persische Herkunft und Entwicklung bis heute – Carlo Gozzi und sein Märchendrama Turandot – Friedrich Schillers Überarbeitung der Gozzischen Vorlage: Theaterpraxis und Rezeption zu seinen Lebzeiten – Vom Drama zum Libretto: Giacomo Puccinis Turandot – Die Transformation des Turandot-Stoffes in der Version Bertolt Brechts.