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Die Spuren der Andersheit in den Werken von Elias Canetti

Ein Beitrag zum interkulturellen Verstehen

Series:

M. K. Natarajan

Elias Canetti sammelte diverse soziokulturelle Erfahrungen durch seinen ständigen Wechsel der Wohnorte in vielen Ländern und scheint eine oszillierende Beziehung zu den diversen Kulturen entwickelt zu haben. Es ist dieser Aspekt in seinen Werken, der ein interessantes hermeneutisches Problem der kulturellen Vielfalt einer Gesellschaft darstellt. Mit dieser immanenten Beschaffenheit von Canettis Leben und literarischem Werk befaßt sich diese Forschungsstudie, die im einzelnen die verschiedenen Aspekte der Andersheit beleuchtet, die für das Verständnis Canettis im Rahmen der interkulturellen Hermeneutik wichtig sind. Vor allem geht es um die Identitätsproblematik bei Elias Canetti, gehörte er doch zu den deutschsprachigen Schriftstellern, deren Muttersprache nicht Deutsch war.
Inhalt: Das Judentum – Das Hebräische und das Ladino – Die «Spaniolen» und andere Juden – Die «Spaniolen» in Bulgarien – Die Verborgenheit der marokkanischen Kultur – Die englische Gesinnung – Die Schweiz, das irdische Paradies – Der österreichische Einfluß – Das Waldgefühl der Deutschen – China im Mittelpunkt des Romans Die Blendung – Das Kastensystem – Die indische Apartheidpolitik.