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Michail Vasil’evič Lomonosov (1711-1765)

Ein Enzyklopädist im Zeitalter der Aufklärung

Peter Hoffmann

Am 18. November 2011 begehen wir den 300. Geburtstag von Michail Vasil’evič Lomonosov (1711-1765), dem ersten russischen Wissenschaftler von internationaler Bedeutung. Der aus dem hohen Norden stammende Sohn einer Fischerfamilie wirkte nach der Ausbildung in Moskau, Sankt Petersburg, Marburg und Freiberg an der Petersburger Akademie der Wissenschaften als Chemiker, Physiker und Astronom. Er reformierte die russische Sprache, schuf Mosaike und förderte die Gründung der heute seinen Namen tragenden Moskauer Universität. Sein Schaffen kennzeichnet eine Zäsur in der russischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Das Jubiläum war Anlaß, jahrzehntelange Lomonosov-Studien zusammenzufassen. Vorgelegt wird eine Biographie, die sowohl die Bedeutung und Vielseitigkeit als auch die zeit- und charakterbedingten Grenzen Lomonosovs herausarbeitet.
Inhalt: Biographie Lomonosovs – Ausbildung in Moskau, Sankt Petersburg, Marburg, Freiberg – Professor der Chemie, Montanwissenschaften, Elektrizitätslehre, Optik, Geographie, Astronomie – Der Dichter, Philologe und Historiker – Mosaike – Wirtschaft und Gesellschaft Russlands – Weltsicht und Arbeitsweise – Nachruhm.