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Querdenker in der Pädagogik

Außenseiterpositionen in der humanistischen Bildungslehre

Rudolf M. Kühn

Querdenker in der Pädagogik – dieser Titel meint kein pädagogisches «Querulantentum». Er soll schon auf den ersten Blick erkennen lassen, dass es um Denker geht, die sich bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Ansätze gegen den Bildungsidealismus der humanistischen Subjektivitätspädagogik wenden, die totale Objektivierung von allem und jedem im Dienste individueller «Selbstverwirklichung», die auch den Menschen selbst zum Objekt degradiert. Es sind in der Tat «Außenseiter»; und alles spricht dafür, dass wir gerade heute erneut auf sie hören sollten, wenn es sich darum handelt, unsere Lebenswelt ein wenig menschlicher zu machen.
Inhalt: Die problematischen Thesen der humanistischen Bildungslehre – Infragestellung der Personalitäts- und Subjektivitätsthese – Einsprüche der «Außenseiter» – Konsequenzen für eine un-humanistische Pädagogik – Die ex-zentrische Existenz des Menschen in der Welt – Inter-Subjektivität als konstitutives Prinzip der Bildung.