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Wertorientierte Planung und Steuerung anhand des Residualgewinnkonzepts

Eine Analyse in Abhängigkeit vom zu Grunde liegenden Rechnungslegungssystem

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Marco Kreutzer

Im Rahmen der wertorientierten Steuerung nimmt das Residualgewinnkonzept – häufig in Form des Economic Value Added – in Theorie und Praxis eine herausragende Stellung ein. Die besondere Eignung dieses Instruments wird nicht selten mit den in der Literatur vorgeschlagenen Modifikationen der Gewinn- und Vermögensbasis begründet. Letztere werden in der Unternehmenspraxis jedoch i.d.R. höchstens unvollständig durchgeführt. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit untersucht, welche Aussagekraft und Anreizwirkungen von einem Residualgewinn ausgehen, der auf den Rohdaten einer Rechnungslegung nach IFRS bzw. HGB basiert. Die Analyse erfolgt getrennt nach den Anwendungsbereichen der wertorientierten Planung, Performancemessung und Managemententlohnung, wobei letztere aus der Perspektive der Zielkongruenz betrachtet wird.