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Perspektiven mediativer Kompetenzentwicklung

Eine explorative Studie zur retrospektiven Evaluation einer Mediationsausbildung durch interkulturell arbeitende Kräfte aus sozialen und pädagogischen Handlungsfeldern

Doris Klappenbach

Dieses Buch widmet sich der Frage, wie die Ausbildung von Mediation und Mediativer Kommunikation (insbesondere im universitären Kontext) einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung von sogenannten Schlüsselkompetenzen leisten kann. Die mit der These «Mediation für interkulturelle Kompetenz» zusammengefassten Untersuchungsergebnisse zur Wirksamkeit einer Mediationsausbildung bestätigen: Die Kompetenzerweiterung zum Umgang mit Diversität als eine klassische Überschneidungssituation liegt im gleichstellungsorientierten Reflektieren und dem allparteilichen Wertschätzen der emotionalen und sozialen Bindung an den jeweiligen kulturellen und personenimmanenten Hintergrund. Mediationsausbildung trägt dazu bei, die Ambiguitätstoleranz zu stärken, Toleranz und Souveränität im Umgang mit schwierigen und in konfliktreichen Situationen zu fördern.
Doris Klappenbach, Erziehungswissenschaftlerin, Ausbilderin/Mediatorin BM/SDM-FSM und Coach/Trainerin/Gutachterin dvct, leitet den Arbeitsbereich Mediative Kommunikation an der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA) der Freien Universität Berlin. Sie initiierte am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der FU Berlin 2005 die erste integrative Mediationsausbildung Deutschlands: Mediation in pädagogischen Handlungsfeldern. Unter der Überschrift Lehr-Lern-Optimierung verbindet sie bis heute in Wissenschaft und Lehre gezielt Theorie und Praxis – insbesondere mit den Schwerpunkten professionelle Kommunikation und Diversity-Kompetenz.