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Die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherungsträger

Eine mikroökonomische Wirkungsanalyse der Änderungen der Determinanten der Einnahmen- und Ausgabenentwicklung im zentralen Untersuchungszeitraum von 1912 bis 1994

Ludwig Hierl

Trotz gegenwärtiger Einnahmeüberschüsse ist zu erwarten, dass der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung auf mittlere Sicht weiter ansteigen wird. Politische Reformansätze und Maßnahmen der GKV-Träger, welche das Beitragssatzwachstum verhindern sollten, zeigten bereits im vergangenen Jahrhundert nur temporäre Erfolgswirkungen. Der Autor belegt dies, indem er zunächst die Entwicklung der Determinanten der Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der Krankenkassen aufzeigt. Anschließend analysiert er die Auswirkungen dieser Determinantenvariationen auf die Finanzentwicklung der GKV-Träger. Dabei wird deutlich, dass auch ein seit jeher bestehender Wettbewerb zwischen Krankenkassen den Beitragssatzanstiegstrend nicht dämmen konnte, sondern zum Teil sogar gegenteilige Wirkung entfaltete.
Inhalt: Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherungsträger – Determinanten der Einnahmen- und Ausgabenentwicklung sowie ihre Entwicklung im historischen Kontext – Analyse der Auswirkungen auf die GKV-Träger – Konzentration und Marktbereinigung – Versichertenstrukturdifferenzen – Morbiditätsungleichheiten – Bedeutungsvariation von Leistungsausgaben – Beitragssatzdiskrepanzen.