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Die Litauische Nationale Union – Porträt einer (Staats-)Partei

Die Litauische Nationale Union (LTS) und ihre Bedeutung für das autoritäre Regime der Zwischenkriegszeit in Litauen 1924 bis 1940

Michael Kohrs

Wie in vielen anderen Ländern Europas etablierte sich auch in Litauen nach dem 1. Weltkrieg ein autoritäres Regime. Zur wohl wichtigsten Stütze der Herrschaft des «Volksführers» Antanas Smetona entwickelte sich die Lietuvių Tautininkų Sąjunga (LTS), die Litauische Nationale Union. In dieser Darstellung wird der Weg der Partei von einer kleinen Splittergruppe zur einzigen noch zugelassenen Partei nachgezeichnet und dabei der zunehmend repressive Charakter des Regimes insgesamt beschrieben. Gleichzeitig bietet das Werk einen Überblick über wichtige außen-, innen- und wirtschaftspolitische Entwicklungen Litauens in der Zwischenkriegszeit und leistet einen Beitrag zur vergleichenden Autoritarismus- bzw. Faschismusforschung.
Inhalt: Die Entwicklung der litauischen Parteien bis 1924 – Die Litauische Nationale Union als wählerorientierte Honoratiorenpartei – Der Umsturz von 1926 in Litauen – Die Litauische Nationale Union: Von der Massenpartei zur Staatspartei – Die Litauische Nationale Union und der Niedergang des Regimes – Faschismus in Litauen – Außenpolitik Litauens: Der Vilnius-Konflikt und die Memel/Klaipėda-Frage.