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Harold Pinter und die Problematik des absurden Theaters

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Peter Münder

Diese Analyse der häufig als «absurd» eingestuften Dramen Pinters konzentriert sich auf die Untersuchung paradoxer Kommunikationsstrukturen in denen sich das Dilemma der Figuren Pinters widerspiegelt: sie haben den Widerspruch von eigener Isolationsbestrebung und der Bedrohung durch eine feindliche Umwelt in Interaktionen aufzulösen. In diesen Konfliktsituationen entwerfen die dramatis personae Pinters - im Unterschied zum resignativen Verharren derjenigen Becketts - groteskrealistische Verbalstrategien.
Aus dem Inhalt: U.a. Gestaltungsprinzipien Becketts und Pinters - Verbalstrategische Aspekte der «Battle for positions» - Von «The Homecoming» zu «Old Times» - Pinters Autonomie-Konzept und der methodische Ansatz von Taylor, Malpas, Kerr, Lahr und Free.