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Die Wege der Freiheit bei Friedrich Schiller und Jean-Paul Sartre

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Daniela Kemna

Als Zeitzeugen epochaler Ereignisse widmen sich Schiller und Sartre in ihren ästhetischen Schriften der Frage nach der Möglichkeit menschlicher Freiheit im Angesicht der gewaltigen Macht historischer Ereignisse und machen sie zum zentralen Thema ihrer Dramen. Diese Arbeit vergleicht ihre Freiheitskonzepte und untersucht, inwiefern Schiller und Sartre ihre ästhetischen Theorien dramatisch umsetzen und welchen Einfluss die Revolutionen ihrer Zeit auf ihre Dramen nehmen. Während Schiller den Idealismus in einer Krise wähnt und seine moralische Freiheit zu einer existentialistischen wird, mündet Sartres Forderung nach einem politisch engagierten Individuum in unmenschliche Radikalität. Sein Existentialismus wird ungewollt zum Idealismus.

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