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Zum Umgang mit Angst und Vertrauen in der Politik

Timo Freudenberger

Sicherheit und Freiheit bestimmen den Diskurs über den Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Eine These der Untersuchung lautet, dass dieser Diskurs immer auch eine Diskussion um Angst und Vertrauen ist.
Wesentlich scheint, dass Angst und Vertrauen einer strukturellen Ambivalenz unterliegen. Je nach Staatsform werden sie unterschiedlich eingesetzt und erhalten dadurch eine andere Wirkung. Im Gegensatz zu totalitären Regimen ist für den demokratischen Rechtsstaat das Recht der Maßstab für einen produktiven und vernünftigen Einsatz von Angst und Vertrauen.
Aufbauend auf einer theoretischen Auseinandersetzung bezüglich der Gestaltungskraft von Angst und Vertrauen werden im Verlauf der Studie Bundestagsdebatten untersucht, die im Rahmen der neuen Sicherheitsgesetze geführt wurden. Dabei wird deutlich, dass Sicherheit, Freiheit, Angst und Vertrauen eng miteinander verbunden sind.
Inhalt: Zur Gestaltungskraft von Angst und Vertrauen – Ordnung, Sicherheit, Freiheit, Recht – Das Politikfeld der Inneren Sicherheit – Sicherheit, Freiheit und Recht im Zeitalter des Terrorismus – Analyse der Darstellung von Bedrohungen im Anschluss an den 11. September 2001 – Zur Funktion von Freiheit, Sicherheit, Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat.