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Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010- Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit

Nationale und transnationale Identitäten in der Literatur- Ich, Individualität, Individuum. Kulturelle Selbst-Vergewisserung in der Literatur -Mitherausgeber: Aleya Khattab und Dirk Kemper

Series:

Franciszek Grucza, Dirk Kemper and Aleya Khattab

Inhalt: Alexa Khattab/Laura Auteri/Hans-Christoph Graf v. Nayhauss: Einleitung – Georg Pichler: Exil als transnationale Lebensform – Meher Bhoot: Womit erkenne ich mich wieder? Die Frage der Kulturidentität in dem gleichnamigen Text von Zehra Cirak – Raluca Hergheligiu: Radikal-selbstradikal. Identitäre Grenzen und Entgrenzungen bei Herta Müller – Nuran Özyer: Vom Leben in zwei Welten – René Kegelmann: Sprache als imaginärer Raum. Anmerkungen zur Poetik der deutsch-kroatischen Autorin Marica Bodrožić – Andrea Leskovec: Textzentrierte interkulturelle Hermeneutik literarischer Texte – Hans-Christoph Graf v. Nayhauss: Fremdwahrnehmung und eigene Identität. Wie kann die Literatur fremder Kulturen die eigene geistige Heimat erweitern? – Pramod Talgeri: Globalisierung und kosmopolitische Identitäten. Das Bewusstsein der kulturellen Ambivalenz – Hebatallah Fathy: Von der Fremdwahrnehmung zur Selbstwahrnehmung. Grenzgänger der Kulturen in ausgewählten Beispielen der arabischen und deutschen Literatur – Faruk Yücel: Doppelidentität als Kulturkontakt bei Özdamar oder beim Schreiben übersetzen – Laura Auteri: Der Ausbau nationaler Identitäten in den Frauenromanen 1870-1920 am Beispiel von Eugenie Marlitt und Elisabeth Werner – Sayaka Oki: Ingeborg Bachmanns Doppelleben zwischen Wien und Rom – Beate Laudenberg: Transkulturelle Liebesbeziehungen in der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur – Fawzi Boubia: Identitätsparadigmen und Paradigmendissidenz. Der Islam als Bestandteil der europäischen Kultur – Zahra Behfar: Stabilisierung des Identitätsverständnisses mit Hilfe von Literatur – Zehra Ipşiroğlu: Über Identität und Identitäten – Lucia Mor: «Der Bote vom Gardasee» (1900-1914) und die italienische Identitätswahrnehmung – Hans-Georg Grüning: Multikulturelle Identität als Bedrohung, Provokation oder Herausforderung. Mehrsprachige Literatur in Südtirol – Karl Esselborn: «Grenzliteratur» – Chara Santucci Ganzert: Italo Svevo - oder Die personifizierte Suche nach Identität(en) – Kathleen Thorpe: Seiltanz - oder Eine neue Art in der Welt zu sein – Dirk Kemper/Stefan Keppler-Tasaki: Einleitung. Germanistische Individualitätsforschung in interkultureller Perspektive – Annette Gerok-Reiter: Individualität in mittelhochdeutscher Epik. Drei Thesen – Ineke Hess: Ich-Verdopplung und Personkonzeption in der Klage Hartmanns von Aue – Lukas Werner: Individualität als poetische Inklusion. Zu einem künstlerischen Verfahren in Leichenpredigten der frühen Neuzeit – Stephan Kraft: Das geerbte Ich der Anna Rüffer. Zu einem Selbstzeugnis aus dem 17. Jahrhundert – Metin Toprak: Anton Reisers Beziehung zur Kunst. Kunst als Medium der Reproduktion des modernen Individuums im ausgehenden 18. Jahrhundert – Hamid Tafazoli: Formen des literarischen Ich- und Weltentwurfs in Goethes West-östlichem Divan – Johanna Zeisberg: Vom Individuum zum Dividuum. Der prometheische Mensch als Prothesenmensch – May Mergenthaler: Entgrenzung lyrischer Subjektivität. Keats’ Wolken und Hölderlins Hände – Annette Runte: Das Subjekt als Sonderling. Junggesellentum als Chiffre der Individualität in der Literatur der Moderne – Jörg Schuster: Individualität in Zeiten des Ästhetizismus? Ich-Konstruktionen in Brief und Tagebuch um 1900 – Stefanie Surd-Büchele: Tagebücher als Orte zur Identitätsbildung. Psycholinguistische Perspektiven – Dagmar Lorenz: Ich-Verortung im Chinesischen bei Hugo von Hofmannsthal – Małgorzata Dubrowska: Erschöpfte Subjekte. Der müde Jüngling in der Literatur der Jahrhundertwende – Anastasia Chournazidi: Robert Musils Mann ohne Eigenschaften als selbstlose Identität – Nanao Hayasaka: