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Das Ordnen von Optionen und die Theorie der kollektiven Entscheidung

Wie durch individuelle Ordnungen kollektive Ordnungen und zirkuläre Triaden hergestellt werden- Eine explorative Studie

Günter Strassert

Wenn eine gegebene Wählerschaft versucht, eine gegebene Anzahl von Optionen in eine gemeinsame Rangordnung zu bringen, dann trifft sie eine sogenannte kollektive Entscheidung. Das Resultat ist entweder eine sogenannte strikte Rangordnung oder es ergibt sich eine zirkuläre Anordnung der Optionen (obwohl kein Mitglied der Wählerschaft eine solche Anordnung vertreten hat). Jede kollektive Rangordnung als explizites oder implizites Ergebnis von Wahlverfahren steht unter dem begründeten Generalverdacht, ein inkonsistentes und damit in sich widersprüchliches Ergebnis zu sein. In dieser Abhandlung werden mit Hilfe eines schrittweise aufgebauten elementaren Gleichungssystems verschiedene kombinationstheoretische Situationen betrachtet und tiefere Einblicke in systemimmanente Zusammenhänge der kollektiven Entscheidungstheorie ermöglicht.